Neuer Berliner Dienstsitz des Bildungsministeriums als ÖPP-Projekt vergeben
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat ein Konsortium unter der Führung der BAM Deutschland AG und der Amber GmbH beauftragt, den neuen Berliner Dienstsitz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Bmbf) zu planen, zu bauen und zu betreiben. Damit werde zum ersten Mal in Deutschland ein ziviles Bundesgebäude als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) gebaut und betrieben, teilte das Ministerium mit. Der Neubau soll auf einer Fläche von rund 54.000 m² am Kappelle-Ufer östlich des Berliner Hauptbahnhofs entstehen und 350 Büroarbeitsplätze beherbergen. Baubeginn ist Anfang 2012, der Bezug des Gebäudes ist für den Herbst 2014 geplant.
Mit der Vergabe sei es gelungen, ein der prominenten Lage des Grundstücks angemessenes, energetisch zukunftsweisendes Gebäude von hoher architektonischer Qualität in Auftrag zu geben, so das Bmbf. Gegenüber der Errichtung in Eigenregie könne die öffentliche Hand durch das ÖPP-Projekt über einen Vertragszeitraum von 30 Jahren gut 28 Mio. € sparen. Darüber hinaus erreiche das Gebäude die höchste Auszeichnungsstufe „Gold“ nach dem Bewertungssystem „Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB)“.
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