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Dossier

Nicht alles Gold was glänzt:
PPP-Projekte in der Kritik

Nach ersten einschlägigen Erfahrungen mit PPP-Projekten werden zunehmend kritische Stimmen laut. PPP als Antwort auf Fragen und Probleme des öffentlichen Immobilienmanagements kann nach Ansicht von Experten nicht die einzige Lösung sein. Das Vertrauen in den Wirtschaftlichkeitsvergleich von PPP-Modell und Eigenregie-Lösung ist nicht immer gegeben. Auch können Optimierungen des öffentlichen Facility Managements zu den gewünschten Einsparungen führen. ...

Lesen Sie hierzu:

Berlin: PPP-Pilotprojekt in drei
Bezirken kommt nicht zu Stande
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PPP als Katalysator zur Optimierung
des öffentlichen Facility Managements
  (13.09.2007) PPP-Projekte können die Optimierung staatlicher Immobilien- und Facility-Management-Prozesse nicht ersetzen. Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion im Rahmen des ...
PPP an Frankfurter Schulen:
Hochtief meldet Zuschlag
 

(15.08.2007) Hochtief PPP Solutions wird in Frankfurt am Main vier Schulen auf Basis eines Public Private Partnership (PPP-)Vertrags planen, finanzieren, bauen und betreiben. Wie das Unternehmen bekannt gab, hat der Vertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren ein Volumen von etwa 260 Mio €. Hochtief investiert zirka 106 Mio € in die Baumaßnahmen. Unter der Führung von Hochtief PPP Solutions sollen die Baumaßnahmen durch Hochtief Construction ausgeführt und der Betrieb anschließend von Hochtief Facility Management übernommen werden. Hochtief konnte damit den Vertragsschluss für ein Projekt melden, dem nach kontroversen Diskussionen und einer Vergabebeschwerde zuletzt Verzögerungen gedroht hatten (EUWID 13/2007).

Nach Irritationen über interne Abläufe im Rahmen des PPP-Pilotprojekts „Bildungszentrum Ostend“ hatte es im Vorfeld der Vergabeentscheidung zum aktuellen Projekt erneut Kritik am Verfahren gegeben. So sei den Zentralämtern der Stadt zu wenig Zeit für die Prüfung des Projekts gegeben worden, hieß es im Juni. Auch wurde von Seiten des Revisionsamtes die Belastbarkeit des Wirtschaftlichkeitsvergleichs in Frage gestellt, nachdem zunächst die Datengrundlage des Vergleichs und insbesondere die Berechnungen zur Eigenregie-Variante nicht hinreichend erläutert worden seien.

Durch die PPP-Lösung spare die Stadt nach eigenen Berechnungen etwa 15 Prozent der Kosten, die im Falle einer Eigenerledigung der Aufgabe angefallen wären, heißt es seitens Hochtief. Das Projekt umfasst die Sanierung der Carl-von-Weinberg- und der Heinrich-Kleyer-Schule sowie den Neubau der Freiherr-vom-Stein-Schule und des Bildungs- und Kulturzentrums Höchst (BiKuZ). Letzteres beherbergt außerdem die Volkshochschule, die städtische Gesellschaft Saalbau GmbH sowie die Stadtteilbibliothek. Insgesamt werden an den vier Standorten etwa 5 500 Schüler unterrichtet.

Bereits in den Sommerferien stellt nun die Hochtief-Tochter Streif-Baulogistik Pavillons für den Interimsbetrieb auf, in denen der Unterricht während der Bau- und Sanierungsphase stattfinden wird. Mitte 2009 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Sowohl während der Baumaßnahmen als auch im Zuge der anfallenden Arbeiten beim Betrieb, will Hochtief „wie bei seinen bisherigen Projekten“ den lokalen und regionalen Mittelstand und das Handwerk einbinden.

Das Portfolio von Hochtief PPP Solutions im Bildungsbereich umfasst den Angaben zufolge nach der jüngsten Beauftragung nunmehr 86 Schulen in Deutschland, Großbritannien und Irland für insgesamt etwa 57.000 Schüler.

PPP-Schulprojekt in Frankfurt droht
nach Vergabebeschwerde Verzögerung
  (20.06.2007) Nach einer Vergabebeschwerde des im PPP-Bieterwettbewerb um die Sanierung und den Betrieb von vier Frankfurter Schulen unterlegenen Bauunternehmens Züblin droht eine Verzögerung des ...
Frankfurter BZO: SPD kritisiert
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  (11.05.2007) Eine „Reihe von Defiziten im verwaltungsinternen Ablauf“ beim PPP-Projekt Bildungszentrum Ostend (BZO) hat die SPD-Fraktion im Frankfurter Römer ausgemacht. Entsprechend bilanzieren die ...

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Die EU-Energiedienst-
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